Häufig gestellte Fragen zur Elektromobilität

Fragen zum Elektroauto

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs ist abhängig vom Automodell, der jeweiligen Batteriekapazität, dem Fahrstil und dem Streckenprofil. Grundsätzlich haben kleinere Fahrzeuge eine Reichweite ab 150 Kilometern. Damit können Sie problemlos den Stadtverkehr bewältigen und auch einmal eine etwas längere Strecke zurücklegen. Größere Modelle haben meist auch eine höhere Batteriekapazität und können somit Strecken bis zu 500 Kilometer zurücklegen.

Ein Elektroauto benötigt für 100 gefahrene Kilometer eine Energie von 10 bis 20 kWh je nach Fahrzeugtyp, Fahrstil und Streckenprofil. Bei einem Strompreis von etwa 30 Cent pro kWh ergibt das im Schnitt 4,50 Euro je 100 Kilometer.

Für den Kauf eines rein elektrischen Fahrzeugs erhalten Sie bis zu 9.000 Euro Umweltbonus. Der Bund übernimmt davon einen Teil von 6.000 Euro. Die restlichen 3.000 Euro werden durch den Hersteller bezuschusst. Plug-in-Hybridfahrzeuge erhalten eine Prämie von 6.750 Euro.

Der Bundesanteil beträgt hier 4.500 Euro und der Herstelleranteil 2.250 Euro. Unternehmen und Privatpersonen können die Förderung mit ihrem Kaufvertrag beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragen. Häufig hilft Ihnen hier auch der Autohändler weiter.

Für die Ladeinfrastruktur bei Ihnen zu Hause erhalten Sie außerdem eine Förderung des Landes NRW. Die gesamte Installation Ihrer Ladeeinrichtung wird mit 60% bis maximal 2.000 Euro bezuschusst. Gerne beraten wir Sie zu den Fördermöglichkeiten für Ihre Wallbox.

Zusätzlich zu diesen Förderungen gibt es weitere Vorteile: Elektrofahrzeuge sind beispielsweise für zehn Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer befreit.

 

 

Beim Fahren mit Ihrem Elektroauto werden lokal keine Emissionen ausgestoßen. Energie benötigen Sie natürlich trotzdem. Damit auch bei der Produktion dieser Energie keine Emissionen entstehen, laden Sie das Fahrzeug mit Strom aus erneuerbaren Energien. Dies können Sie an unseren Ladesäulen in Rhede oder mit Ihrem Rhegio E-daheim Ladetarif für Ihr Zuhause.

Grundsätzlich haben Faktoren wie zum Beispiel das Alter des Versichungsnehmers, jährliche Fahrtstrecke oder der Stellplatz des Fahrzeugs Einfluss auf die Höhe der Autoversicherungsprämie. Die Antriebsart spielt daher keine Rolle für die Berechnung. Zur Förderung der Elektromobilität gibt es aktuell jedoch Versicherer, die einen Rabatt für elektrisch angetriebene Autos anbieten.

Fragen zum Laden

Wie lange es dauert, bis Ihr Elektrofahrzeug wieder vollkommen aufgeladen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie viel Leistung kann ihr Fahrzeug aufnehmen, wie ist der Ladestand der Batterie und wie viel Ladeleistung steht Ihnen an der Ladestation zur Verfügung.

An unseren Ladesäulen in Rhede können Sie mit 22 kW nachladen. Somit laden sie dort fast zehnmal schneller als an einer normalen Haushaltssteckdose. Mit unserer Rheload laden Sie mit 11 kW auf.

An einer Schnellladestation kann ein Elektroauto mithilfe von Gleichstrom innerhalb von etwa einer halben Stunde fast komplett aufgeladen werden. Die Ladeleistung dieser Schnellladepunkte beträgt mindestens 50 kW. Überall dort, wo das Auto wieder schnell zur Verfügung stehen muss, wie zum Beispiel an Autobahnen und wichtigen Verkehrsachsen stehen Schnellladepunkte bereit. An öffentlichen Normalladestationen kann das Auto mit einer Leistung von 22 kW geladen werden.

Zum Laden des Elektroautos gibt es verschiedene Steckertypen, die sich in Gleichstrom- und Wechselstromladung aufteilen lassen. Der europäische Standard zum Laden mit Wechselspannung ist das Laden mit dem Typ 2-Stecker. Bei der Schellladung mit Gleichstrom wird der CCS- oder CHAdeMO-Stecker eingesetzt.

Ja, Sie können. Empfehlen würden wir es Ihnen jedoch nicht! Bei den meisten Fahrzeugen wird ein Ladekabel mit Haushaltsstecker direkt mitgeliefert. Dieses Kabel können Sie in Ihre Haushaltssteckdose einstecken und damit Notladen. Die ohnehin bereits geringe Ladeleistung an einer Haushaltssteckdose wird häufig Fahrzeugseitig begrenzt, um die Gefahr der Überhitzung zu verringern. Das Aufladen Ihres Elektroautos dauert damit nicht nur länger, sondern ist auch nicht ganz ungefährlich. Die Belastung durch das Laden des Autos über 10 Stunden entspricht der eines an der Steckdose angeschlossenen Wasserkochers.

Sie finden die öffentlichen Ladesäulen in der eCharge+ App für IOS und Android. Eine Übersicht unserer eigenen Ladesäulen in Rhede finden Sie hier. Das Freischalten funktioniert ganz einfach mit der Ladekarte oder über die eCharge+ App. Eine Erklärung finden Sie hier.

Durch die Zusammenarbeit mit unserem Verbundpartner innogy stehen Ihnen über 9.000 vernetzte Ladepunkte in 960 Städten in Deutschland zur Verfügung. Viele dieser Ladepunkte sind permanent öffentlich zugänglich und stehen Ihnen somit 24 Stunden an 7 Tagen der Woche zur Verfügung. Alle Ladestationen, die Sie mit unserem Ladetarif und Ihrer persönlichen Ladekarte nutzen können, finden Sie in der eCharge+ App.

An den öffentlichen Ladesäulen bezahlen Sie den Strom am einfachsten über unseren RHEGIO-E Ladetarif für unterwegs. Freigeschaltet wird die Säule dann mit Ihrer persönlichen Ladekarte, die Sie von uns erhalten. Alternativ können Sie Ihren Ladetarif auch in der eCharge+ App einspeichern und den Ladevorgang per App starten. Die Zahlung per PayPal oder Kreditkarte ist auch möglich. Dann muss die Ladesäule jedoch über die Hotline freigeschaltet werden. Die Hotline finden Sie an der jeweiligen Ladestation. Der Preis je Kilowattstunde steigt dadurch erheblich.

Nein, beim Start des Ladevorganges wird der Stecker am Fahrzeug und auch an der Ladesäule verriegelt. Erst nach öffnen des Fahrzeugs kann der Stecker aus der Ladesäule und dem Auto gezogen werden.